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Von Trump lernen, heißt verstanden werden – auch wenn uns das nicht gefällt

Trump sei sprachlich am Niveau eines tobenden Kindes,, hört man oft. Das mag stimmen. Doch genau das ist Teil seines Erfolgsgeheimnisses. Der Trick dahinter kann uns auch im Alltag weiterhelfen. Foto: Unsplash/Jason Rosewell

Wenn Politikerinnen und Politiker reden, ist das oft nicht leicht zu verstehen. Das hat verschiedene Gründe, doch meist die gleiche Konsequenz: Die Botschaft kommt nicht an. Davon profitieren Trump, Strache und Co. Doch wir können daraus auch etwas für unseren persönlichen Alltag lernen! 

Jede Berufsgruppe hat ihre eigene Fachsprache, die für Außenstehende oft nicht leicht zu verstehen ist. Das gilt natürlich auch für PolitikerInnen und Politiker. Trotz aller Trainings bleibt ihre Sprache oft sehr kompliziert. Donald Trump kann man das nicht vorwerfen. Wenn er am Wort ist, erinnert das meist mehr an einen – verzogenen –  Volksschüler, als an den mächtigsten Mann der Welt.

Es ist leicht, sich darüber lustig zu machen. Doch viel interessanter ist die Frage: Warum ist er damit erfolgreich? Und nach einer kurzen Schrecksekunde: kann man davon lernen?

Bilder sind die Sprache unseres Hirns

Trumps Art, Dinge zu sagen, hat zweifelsohne Unterhaltungswert. Doch Sprachwissenschaftlerinnen interessiert vor allem die Wirkung seiner Sprache. Elisabeth Wehling ist eine davon. Sie beschreibt den Effekt anhand eines Beispiels: Wenn wir davon sprechen „natürliche Ressourcen“ zu schützen, ist das richtig, wichtig und zutreffend formuliert. Bis allerdings ein Bild dazu in unserem Kopf entsteht vergeht einige Zeit – sofern es überhaupt je passiert. Und das ist schlecht, denn wir denken in Bildern, sie „bleiben eher hängen“.

Kopfkino merkt man sich besser

Sagen wir stattdessen, wir müssen „Wald, Wasser, Böden usw.“ schützen, ist das aus fachlicher Sicht sogar unvollständig. Denn „natürliche Ressourcen“ sind mehr als das. Sprachlich ist diese Formulierung allerdings deutlich wirkungsvoller! Denn es entsteht sofort ein Bild im Kopf unseres Gegenübers, sie oder er kann sich etwas unter dem Gesagten vorstellen. Was ich sage findet leichter den Weg ins Hirn der Menschen, denen ich es sagen möchte. Und darauf baut Trumps gesamte Kommunikation und die vieler Populisten auf. Ja: Bildungsbürger und Eliten rümpfen ihre Nase, wenn er spricht. Doch das ist ihm egal. Bei seinen Wählerinnen und Wählern kommt etwas anderes an.

Was bringt mir das?

Sie wissen zu schätzen, dass endlich ein Politiker „normal“ redet. Also so, dass man ihn auch ohne höheren Schulabschluss vollständig und einfach versteht. Und genau das – von den üblen Umgangsformen abgesehen – können wir von Trump lernen. Natürlich macht es Sinn, sich beruflich in der eigenen Fachsprache zu unterhalten. Doch überall anders gilt: Je einfacher meine Sprache, je eher sie Bilder im Kopf meines Gegenübers erzeugt, desto eher werde ich verstanden.

Das hat nichts mit Unwissenheit zu tun, denn es gilt die alte Regel: Man hat einen Sachverhalt erst dann kapiert, wenn man ihn auch in einfachen Worten erklären kann!

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8 Kommentare

Antworten
  1. Erstens ist Trump durchaus nicht immer verständlich, sondern sagt und schreibt oft wirres Zeug. Zweitens gibt es eine Untergrenze des Vereinfachens, nämlich dort, wo „einfache Rede“ benützt wird, um dem Volk zu schaden – zum Beispiel neigen einfache Menschen dazu, zuzustimmen, dass der Steuersatz für alle gleich sein soll, oder gar: das jeder gleich viel Steuern zahlen soll… manchmal ist es nötig, eine Position zu vertreten, diem an ein bissl erklären muss. Von Trump zu lernen, wäre da verhängnisvoll!

  2. Die entscheidende Trennung liegt zwischen sprachlicher Einfachheit und rüpelhaftem Auftreten. Verständliche Botschaften brauchen weder Beleidigungen noch kindliche Zuspitzungen. Als Methode für den Alltag lässt sich eher ableiten: kurze Sätze, konkrete Verben, ein klarer Hauptgedanke und möglichst wenig abstrakte Nebensätze. Dadurch wird eine Aussage leichter erinnert und seltener missverstanden. Gleichzeitig bleibt wichtig, die Wirkung nicht nur an Aufmerksamkeit zu messen. Sprache kann sehr verständlich sein und dennoch Sachverhalte verzerren. Erfolgreiche Kommunikation verbindet deshalb Klarheit mit Genauigkeit und respektvollem Ton.

  3. Beim Überarbeiten spanischer Texte reicht eine reine Wortzählung selten aus. Contador de Palabras verbindet die Anzahl von Wörtern und Zeichen mit Satzanalyse, Lesbarkeit, Schlüsselwortdichte und sprachlichem Rhythmus. Ein análisis de texto kann dadurch lange Satzketten, auffällige Wiederholungen und ungleichmäßige Passagen sichtbar machen, während der Text entsteht. Solche Werte sind am hilfreichsten als Hinweise für eine zweite Prüfung, nicht als starre Qualitätsnoten. Verständlichkeit hängt schließlich auch von Zielgruppe, Textsorte, Ton und beabsichtigter Wirkung ab.

  4. Bei PDF-Dateien mit vielen Bildern oder eingescannten Seiten kann eine kleinere Dateigröße das Versenden und Hochladen deutlich erleichtern. Das Prinzip der compresión local de PDF ist dabei besonders sinnvoll: Die Verarbeitung findet direkt im Browser statt, sodass das Dokument nicht an einen Server übertragen werden muss. Wenn dafür weder Registrierung noch Bezahlung nötig sind, bleibt der Ablauf unkompliziert. Anschließend sollte geprüft werden, ob Texte, Grafiken und Formulare weiterhin gut lesbar sind.

  5. Bei KI-Entwürfen reicht eine reine Rechtschreibprüfung oft nicht aus. Auch monotone Satzmuster, unnötige Wiederholungen, abrupte Übergänge und ein unpassender Ton sollten überarbeitet werden. Humanizador de IA setzt genau bei dieser sprachlichen Revision an und unterstützt Texte auf Spanisch, Portugiesisch, Englisch und Japanisch. Das Ergebnis sollte dennoch als neuer Entwurf betrachtet werden: Aussagen, Nuancen, Fakten und die Eignung für die jeweilige Zielgruppe müssen anschließend bewusst geprüft werden.

  6. Eine Tattoo-Idee wird für ein Beratungsgespräch deutlich brauchbarer, wenn sie nicht nur als Stilbegriff, sondern visuell und schriftlich konkretisiert wird. Ein tattoo brief kann Motiv, Platzierung, ungefähre Größe, Schwarz-Grau- oder Farbpräferenz sowie gewünschte und unerwünschte Elemente festhalten. Ergänzende KI-generierte Bildkonzepte eignen sich dabei als Gesprächsgrundlage, nicht als starre Vorlage. So kann die Tätowiererin oder der Tätowierer schneller erkennen, welche Bildsprache gemeint ist, offene Fragen benennen und das Konzept an Anatomie, Lesbarkeit und handwerkliche Umsetzbarkeit anpassen.

  7. Verständliche Personalarbeit beginnt mit Informationen, die ohne unnötige Fachsprache erklären, wer was bis wann tun muss. Genau dafür können HR guides hilfreich sein: Sie zerlegen Einstellung, Gehaltsabrechnung, Leistungsbeurteilung und Compliance in nachvollziehbare Schritte. Folio HR ergänzt solche Leitfäden durch ein offenes Verzeichnis praktischer Ressourcen für kleine und mittlere Teams. Besonders wertvoll wäre eine konsequente Kennzeichnung nach Zielgruppe, Rechtsraum, Bearbeitungsdauer und Aktualisierungsdatum. Dadurch ließe sich schneller entscheiden, ob ein Beitrag zur ersten Orientierung genügt oder zusätzliche fachliche Prüfung erforderlich ist.

  8. Bei SEO entsteht der eigentliche Engpass oft nicht beim Schreiben, sondern zwischen Themenauswahl, Entwurf, Prüfung und Veröffentlichung. RankOps AI bündelt diese Schritte sinnvoll: Zuerst werden zur Website passende Suchbegriffe ermittelt, anschließend bearbeitbare Artikelentwürfe erstellt und vor der Freigabe geprüft. Besonders wichtig ist dabei, dass die Veröffentlichung nicht automatisch jeden Entwurf übernimmt, sondern an eine ausdrückliche Zustimmung gekoppelt bleibt. So wird aus einzelnen SEO-Werkzeugen ein nachvollziehbarer Arbeitsablauf, bei dem Redaktionsteams Inhalte anpassen und Website-Betreiber die Kontrolle über das Endergebnis behalten können.

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