2.700 burgenländische Schülerinnen und Schüler pauken schon jetzt in den „Sommerschulen“, um sich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Als einziges Bundesland organisiert das Burgenland auch eine Nachmittagsbetreuung: Nach Mathe, Deutsch und Englisch am Vormittag gibt’s für die Kinder am Nachmittag Segeln am Neusiedlersee oder Töpfern in Stoob. Zudem hat die Landesregierung das Angebot heuer von 14 auf 20 Standorte ausgeweitet, sodass kein Kind länger als 20 Minuten bis zur nächsten Sommerschule fahren muss.
Im Burgenland haben für rund 2.700 Schülerinnen und Schüler die Lern- und Feriencamps inklusive Sommerschule begonnen. Die Aktion mit dem Motto „Fit for future“ bietet Schulkindern die Möglichkeit, sich auch im Sommer mit dem Schulstoff spielerisch auseinanderzusetzen. Heuer können auch zum ersten Mal Vorschulkinder am Sommerunterricht teilnehmen. Zudem organisiert das Land auch inklusive Gruppen mit Kindern, die zusätzliche Betreuung benötigen. Und für die älteren Schulkids gibt es am Nachmittag Workshops zur Berufsorientierung.
Das Burgenland ist das einzige Bundesland, in dem es zusätzlich zur Sommerschule auch eine Nachmittagsbetreuung gibt. „In der Kombination ist dieses Angebot wirklich einzigartig in ganz Österreich“, sagt Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ)
Die Lerncamps finden von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr statt. Freitags gibt’s eine kürzere Einheit von 08:00 bis 13:00 Uhr. In den Gruppen befinden sich sechs bis 15 Personen.
Am Vormittag liegt der Fokus auf den Unterrichtsfächern Deutsch und Mathematik – Englisch können die Schüler:innen ab der vierten Klasse wählen. In den Nachmittagsstunden stehen Bewegung und Sport im Vordergrund: Surfen am Neusiedler See oder Töpfern in Stoob sind nur zwei der vielen Angebote. Für Schüler:innen der dritten und vierten Mittelschulkassen gibt es das Angebot, Exkursionen in die HTL und in die Berufsschule zu machen.
Das Programm läuft bis 2.September. Danach beginnt die Schule wieder.
Die Landesregierung hat das Angebot heuer sogar noch ausgeweitet. Nach 14 Standorten im Vorjahr finden die Sommerschulen 2022 im Burgenland an insgesamt 20 Standorten statt.
Das Besondere: Die Standorte wurden so ausgewählt, dass sie für jede:n Burgenländer:in in maximal 20 Minuten erreichbar sind. Das war auch Landesrätin Winkler ein besonderes Anliegen, da lange Autofahrten im Sommer vor allem für Kinder anstrengend sein können:
„Uns war wichtig, dass das Angebot wirklich in einem gewissen Umkreis erreicht werden kann.“
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