Foto: BMF/Wilke
„Gernot Blümel steigt auf die Gebührenbremse“ tönte es durch die Boulevardmedien des Landes. Konkret bringt die großspurig angekündigte Maßnahme jeder Österreicherin und jedem Österreicher gerade einmal 56 Cent pro Jahr.
Gernot Blümel kann gute Presse derzeit dringend gebrauchen. Zuletzt kam er zwar häufig in den Medien vor, allerdings wegen Korruptionsverdachts in Zusammenhang mit der Novomatic. Besonders für einen Finanzminister wenig schmeichelhaft. Wohl auch deshalb verkündete er großspurig eine „Gebührenbremse“. „Wir wollen, dass den Menschen in der Krise mehr Geld zum Leben bleibt“, erklärte Blümel
In Wirklichkeit geht es dabei um insgesamt 5 Millionen Euro im Jahr 2021. Was das pro Kopf bedeutet? 56 Cent. Um diese gigantische Summe etwas greifbarer zu machen: Dafür kriegt man 2 Rollen (billiges) Klopapier im Supermarkt.
Da ist es nur fair, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Bundesregierung auch etwas zurückgeben. Erst unlängst hat sich die Regierung wieder einmal ein erhöhtes Budget für Eigenwerbung genehmigt. 77 Millionen Euro pro Jahr. Pro Kopf kostet das jede Österreicherin und jeden Österreicher allein heuer 8,69€. Um fair zu bleiben, muss man natürlich die 56 Cent „Gebührenbremse“ abziehen. Bleiben also 8,13 zusätzliche Belastung, die die Bundesregierung den Menschen in Österreich in den letzten Tagen beschert hat. Oder 32 Rollen Klopapier im Supermarkt.
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