Gesellschaft

Argumente entkräften: 5 Tipps, um Impfgegner und Impfgegnerinnen zu überzeugen

Die Impfung gegen Corona verspricht aktuell die einzige Möglichkeit für ein Ende der Pandemie – soweit sind sich anerkannte Expertinnen und Experten einig. Viele Menschen stehen der Impfung aber skeptisch gegenüber. Die Debatten rund ums Impfen sind hitzig, Fakten gehen oft unter. Gerade deshalb ist es wichtig, sachlich zu diskutieren. Mit diesen Tipps kann es gelingen, die Argumente von Impfgegnerinnen und Impfgegner zu widerlegen.

Argumente von Impfgegnern widerlegen

5 Tipps für die Diskussion mit Impfgegnerinnen und Impfgegnern
  1. Ängste ernst nehmen
  2. Informiert sein
  3. Zuhören und Fragen stellen
  4. Quellen hinterfragen
  5. Ruhig bleiben

1. Ängste ernst nehmen

Vielen fehlt im Umgang mit Skeptikerinnen und Skeptikern das Verständnis. Dabei wäre in den Gesprächen Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Das Ablehnen von Impfungen ist keine Böswilligkeit, sondern beruht oft auf Missverständnissen und Unsicherheiten. Dies von vornherein zu verurteilen, verhärtet lediglich die Fronten. Die Ängste zu erkennen und ihnen mit belegbaren Informationen sachlich zu entgegen, ist wichtig. Nur wenn man auf die Sorgen des Gegenübers eingeht, kann man sie auch aus dem Weg räumen.

2. Informiert sein

Hilfreich für jede Debatte ist es, sich vorab möglichst detailliert mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich mithilfe seriöser Quellen über die aktuelle Faktenlage zu informieren. Je größer der eigene Wissensstand ist, desto leichter lässt es sich diskutieren. Eine genaue Darlegung der aktuellen Faktenlage bewirkt beim Gegenüber meist mehr, als ein plumpes „Das, was du sagst, stimmt nicht!“.

3. Zuhören und Fragen stellen

Wissen kann nie vorausgesetzt werden. Sinnvoll ist es daher, offene Fragen zu stellen und dem Gegenüber ausreichend Zeit zum Beantworten zu geben. „Was lässt dich denn so an der Impfung zweifeln?“, oder „Wie funktioniert denn die Impfung deiner Meinung nach?“, wären Beispiele für solche Fragen. Einerseits erhält man so Aufschluss über den Wissensstand des Gegenübers und kann besser darauf eingehen. Andererseits erkennt das Gegenüber somit vielleicht die eigenen Wissenslücken und wird empfänglicher für neue Informationen und Gegenargumente.

4. Quellen hinterfragen und Verständnis zeigen

Auch die Quellen des Gegenübers zu hinterfragen, ist – gerade, wenn die Argumente wirr und unplausibel scheinen – oft zielführend. Falschinformationen verbreiten sich auf die unterschiedlichsten Wege und sind oft schwer zu entlarven. Wenn sich das Gegenüber auf Quellen mit Fake-Infos bezieht, sollte man darauf mit Verständnis reagieren. Statt „Wie kannst du das bloß glauben?“, könnte man sagen: „Wäre ich auf diese Information gestoßen, wäre ich wahrscheinlich zum gleichen Schluss gekommen, wie du, allerdings …“. Im Idealfall zeigt sich das Gegenüber so eher offen für vertrauenswürdige Quellen und für Tipps, um Fake-News zu erkennen.

5. Ruhig bleiben

Debatten wie jene um das Impfen sind oft emotional aufgeladen und verhärtet. Das wohl Wichtigste ist es daher, persönliche Angriffe auf das Gegenüber zu vermeiden, ruhig zu bleiben und die Fassung zu wahren. In manchen Fällen ist es besser, die Diskussion abzubrechen, wenn die Situation aus dem Ruder läuft.

NeueZeit Redaktion

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