Bild: ArminE, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Sie ist Österreichs Snowboard-Ass und jetzt auch noch Doppel-Weltmeisterin im „Snowboard-Freestyle“ (Big Air): Anna Gasser holte sich nach 2017 zum zweiten Mal die WM-Krone in Bakuriani (Georgien). Wegen der ungünstigen Wetterbedingungen war es der bisher „schwierigster Bewerb“ für die gebürtige Kärntnerin und trotzdem meisterte sie diesen mit Bravour: Die 31-Jährige sicherte sich den Weltmeister-Titel bereits vor ihrem letzten Sprung.
Die „Queen of Snow“, Anna Gasser, ist bereits zweifache Olympiasiegerin und darf sich jetzt auch noch Doppel-Weltmeisterin nennen: Die gebürtige Kärntnerin holte sich in Bakuriani (Georgien) unter schwierigen Wetterbedingungen zum zweiten Mal die goldene WM-Krone im Big Air. Das bedeutet, dass sie die besten Sprünge über einen Kicker im Snowboard-Freestyle abgeliefert hat. 2017 holte sich Gasser die erste WM-Medaille in Sierra Nevada (Spanien).
Auch Kärntens Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser (SPÖ) gratuliert der Villacherin. Er sieht in Anna Gasser ein großes Vorbild für die Jugend: „Sie zeigt, dass sich harte Arbeit, Training und Leistungswillen auszahlen.“
Anna Gasser hat wieder einmal bewiesen, warum sie bereits drei Mal zu Österreichs „Sportlerin des Jahres“ gewählt worden ist: Bei der Weltmeisterschaft in Georgien hat die Kärntnerin im „Big-Air“ gewonnen und sich nach 2017 zum zweiten Mal die WM-Krone geholt.
Doch der Sieg war – zumindest für sie – nicht von Anfang an klar, denn ihr Training sei im Vorfeld „schrecklich“ gewesen. Die Wetterbedingungen waren nicht optimal, sodass sie mental und körperlich an ihre Grenzen gekommen sei.
Und trotzdem übernahm Gasser bereits im ersten Durchgang mit dem Sprung „Cab Double Cork 1260“ die Führung und behielt diese auch im zweiten und dritten Anlauf bei. So holte sich die Star-Snowboarderin trotz ständigem Wechsel zwischen Sonne, Wind, Regen, Nebel und Schnee den Weltmeister-Titel. Platz Zwei belegte die Japanerin Miyabi Onitsuka und Platz Drei die Australierin Tess Coady.
Für Gasser ist es ein „Happy End“, mit dem sie selbst nicht gerechnet hat. Auch nach ihrem fulminanten Triumph zeigt sich die 31-jährige Kärntnerin bescheiden: „Es waren nicht meine besten Tricks, die ich zeigen kann, aber es war genug für die heutigen Bedingungen.“ Für Gasser war es einer der härtesten Wettkämpfe ihrer Karriere.
Nach ihrem Sieg findet sie auch für ihre Snowboard-Kolleginnen aufbauende Worte. Auf ihrem Instagram-Profil schreibt sie: „Ein großes Lob an alle Mädchen, die es unter herausfordernden Bedingungen gemeistert haben – wir haben das Beste daraus gemacht.“
Und genau diese Bescheidenheit ist es, die auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) an der Villacherin bewundert. Denn für ihn ist sie nicht nur eine „Wintersportlerin“, sondern auch ein großes Vorbild für die Jugend.
„Ihre Nervenstärke, ihr Können und ihr Siegeswillen haben den schwierigen Bedingungen getrotzt und Anna holte nach 2017 heute wieder einen WM-Titel!“, so Peter Kaiser (SPÖ).
Auch Landessportdirektor Arno Arthofer gratuliert der Snowboarderin und zeigt sich stolz: „Unsere Snowboarder sind nicht nur aufgrund ihrer Leistungen, sondern auch wegen ihrer sympathischen Auftritte wichtige Botschafter des Sportlandes Kärnten“.
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