Kärnten

„Wer schnell hilft, hilft doppelt“: Weitere 300 € „Kärnten Bonus Extra“ im Juli

Kärnten zahlt ab Juli weitere 300 Euro aus. Nach dem „Kärnten Bonus“ und dem „Kärnten Bonus Plus 2023“ folgt der „Kärnten Bonus Extra“. Es ist das erste Bundesland, das eigene Schritte gegen die Teuerung gesetzt hat. Das Land sieht die Bundesregierung in der Verantwortung, langfristige Maßnahmen zu setzen und fordert unter anderem eine Mietenbremse.

Kärnten war im Juni 2022 das erste Bundesland, das mit dem „Kärnten Bonus 2022“ eigene Teuerungshilfen beschlossen hat. Es folgte der „Kärnten Bonus Plus 2023“ in der Höhe von 600 Euro für jede anspruchsberechtigte Person. Jetzt setzt die Kärntner Landesregierung eine weitere Maßnahme gegen die Teuerung und ruft den „Kärnten Bonus Extra“ ins Leben, wo ab Juli weitere 300 Euro ausbezahlt werden.

Das Land Kärnten sieht aber vor allem die schwarz-grüne Bundesregierung in der Verantwortung, endlich effektive Schritte gegen die Inflation zu setzen: „Mit diesen Unterstützungsleistungen können wir leider nur die Auswirkungen der Teuerung abfedern. Seitens des Bundes müssen unbedingt inflationshemmende Maßnahmen ergriffen werden“, so der SPÖ-Landeschef Peter Kaiser gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Gaby Schaunig. Unter anderem fordern sie eine Mietenbremse.

Wie komme ich zu meinem Geld?

Alle 45.000 Kärntnerinnen und Kärntner, die den „Kärnten Bonus Plus“ bereits erhalten haben, bekommen den „Kärnten Bonus Extra“ automatisch auf ihr Konto ausbezahlt. Wer das aber nicht möchte, kann auch einen Antrag auf Barzahlung stellen. Wer den Bonus Plus noch nicht erhalten hat, kann ab Anfang Juli auf der Land Kärnten Seite einen neuen Antrag auf die 300 Euro stellen.

Bin ich anspruchsberechtigt? Wer bekommt den „Kärnten Bonus Extra“?
Die Einkommensgrenzen sind: • bei Alleinstehenden bei 1.600 Euro netto • Haushalte mit zwei Volljährigen bei 2.400 Euro netto • Für jede weitere Person im Haushalt (egal ob Kind oder Erwachsene) gibt´s 400 Euro netto extra • Für alleinerziehende Eltern gibt es sogar für jedes Kind statt 400, weitere 700 Euro netto

Jetzt ist schwarz-grüne Bundesregierung am Zug

Diese Einmalzahlungen helfen den betroffenen Personen aber nur kurzfristig. Da sich die schwarz-grüne Bundesregierung mit konstruktiven Vorschlägen, wie man die Teuerung besser in den Griff bekommt, aber Zeit lässt, handelt die Kärntner Landesregierung lieber nach dem Motto: „Wer schnell hilft, hilft doppelt.“ Einen Vorschlag für ÖVP Bundeskanzler Karl Nehammer und seinem grünen Vize Werner Kogler hätten Peter Kaiser und Gaby Schaunig jedenfalls. Man könne eine effektive Mietenbremse einführen oder die Steuer auf Betriebskosten senken.

Die Landesregierung will vor allem Kärntner Familien in Zeiten wie diesen entlasten. Neben dem „Kärnten Bonus Extra“ ist die Betreuung von Kindern in Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen kostenfrei. Die Erziehungsberechtigten müssen nur mehr den Essens- und Bastelbeitrag bezahlen. So können sich Eltern mehrere tausend Euro im Jahr ersparen.

Lena Fürst

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Lena Fürst
Tags: Anti-Teuerungsmaßnahmen Gaby Schaunig Kärnten Bon Peter Kaiser

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