Ab 1. September zahlt Kärntens Landesregierung die durchschnittlichen Kosten für die Kinderbetreuung. Für ein Kind in der Krippe sind das 237 Euro pro Monat. Das ist Teil eines 80-Millionen-Euro Pakets gegen die Teuerung. Weiter werden der Heizkostenzuschuss, das Wohngeld, die Soforthilfe für Menschen in besonders schweren Lebenssituationen erhöht. Jeder müsse ein Dach über dem Kopf haben, sich Lebensmittel leisten und die Energiepreise stemmen können, so SPÖ Landeshauptmann Peter Kaiser.
Die Landesregierung Kärnten schnürt ein Anti-Teuerungspaket, um die Bürger und Bürgerinnen bei den hohen Ausgaben für Energie- und Lebensmittelpreisen zu unterstützen. Es werden gleich mehrere bereits bestehende Hilfsmaßnahmen aufgestockt, darunter der Kärnten Bonus, der Heizzuschuss und die Wohnbeihilfe. Auch über nimmt das Land ab September die Kosten für die elementare Kinderbetreuung. Insgesamt ergibt sich so ein Paket von knapp 80 Millionen Euro.
Eine Familie mit einem durchschnittlichen Einkommen von 1.550 Euro pro Monat und zwei kleinen Kinder erhält durch die Kombination aus den Maßnahmen eine Unterstützung von bis zu 8.600 Euro pro Jahr. Sie haben zum Beispiel Anspruch auf den Heizkostenzuschuss (230 €), den Kärnten Bonus (200 €) und je nach Wohnungsgröße bis zu 290 Wohngeld pro Monat. Mit einem Kind in der Kita und dem andern im Kindergarten kommen noch bis zu 394 € Kinderbetreuungsgeld in Form des Kinderstipendiums hinzu.
Auch in Kärnten leiden die Menschen unter der extremen Teuerung. Durch die steigenden Gas- und Strom- und Mietpreise wird es immer schwierig, die grundlegend Lebenskosten abzudecken. Mit dem Anti-Teuerungspaket erhöht die Landesregierung auch die Soforthilfe für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen um 2,4 Millionen Euro. Droht etwa der Verlust der Wohnung, kann der/die Betroffene Soforthilfe aus dem Topf beantragen.
“Jeder muss sein Dach über dem Kopf haben, jeder muss sich Lebensmittel leisten können und die Energiepreise stemmen können, sagt SPÖ Landeshauptmann Peter Kaiser
Ab dem 1. September übernimmt das Land Kärnten 100 Prozent der durchschnittlichen Kosten für die Kinderbetreuung in Form eines Kinderstipendiums. Das betrifft alle Kinder im Vorschulalter. Man müsse vor allem die Schwächsten, der Bevölkerung schützen, beton Kaiser weiter. Auch unterstützt man bei den Beiträgen für Tagesmütter.
Die Landesregierung hat nicht nur die einzelnen Maßnahmen erhöht, sondern auch die Einkommensgrenzen erhöht, um die Zahl der Berechtigten vergrößern. Dadruch sind zum Beispiel 2.000 Kärntnerinnen und Kärntner mehr berechtigt, einen Antrag auf einen Heizkostenzuschuss zu stellen. Bei Bedarf wolle man auch im Winter nachbessern, sollten die Heiz-, Gas- und Stromkosten weiter steigen.
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