Österreich

Der wirklich wichtige Teuerungsindex: Wie viel kostet ein Schnitzel in den neun Bundesländern?

Die krisensicherste Währung in Österreich ist eindeutig das Schnitzel! Deshalb haben wir uns angeschaut: Wie viel kostet nach zwei Jahren Rekordinflation das (vermeintliche) „Lieblingsessen der Österreicher“ in den neun Bundesländern? Spoiler: Wer gern ein großes Schnitzel für sein Geld mag, wird einen kulinarischen Abstecher nach Eisenstadt lieben.

Auf den Finanzmärkten folgen die stabilsten Währungen dem so genannten „Goldstandard“. Er bezeichnet – vereinfacht gesagt – Zahlungsmittel mit Bindung an den Goldpreis. Aber wen scheren schon die Finanzmärkte: In Österreich gilt der Schnitzelstandard! Deshalb haben wir uns angeschaut: Wie viel ist der Euro nach 2 Jahren Teuerungskrise noch wert. Anders gefragt: Was kostet ein Schnitzel in den Bundesländern Österreichs?

Schnitzelforschung auf höchstem Niveau!

Natürlich sind wir dabei nach strengen wissenschaftlichen Qualitätskriterien vorgegangen! Dafür haben wir uns bei Tripadvisor die besten Restaurants in der jeweiligen Landeshauptstadt empfehlen lassen. Damit der Vergleich fair bleibt, berücksichtigen wir nur Angebote in der mittleren Preiskategorie. Ahja: Und dann musste es noch eine Speisekarte auf der Website des Restaurants geben.

Es zeigt sich: Wenn man zwischen Eisenstadt und Bregenz pendelt, kann man einiges an Geld sparen. Man muss dafür allerdings den Hunger unterdrücken, bis man am jeweils anderen Ende von Österreich angekommen ist.

Das kostet ein Schnitzel in Österreich

Bundesland Schnitzelpreis
Burgenland 10,9 €
Stmk 13,5 €
Wien 14,9 €
Kärnten 15 €
15,5 €
17,9 €
Tirol 17,9 €
Vorarlberg 18,2 €
Salzburg 23,5 €

Außer der besonders günstigen Schnitzlellage im Burgenland ist uns auch Kärnten aufgefallen. Dort können Lokalpatriotinnen und -patrioten nämlich zwischen dem „Wiener Schnitzel“ und dem „Kärntner Schnitzel“ wählen. Was genau das ist, haben wir noch nicht rausgefunden, aber vielleicht macht die NeueZeit demnächst ja schon einen Lokalaugen – äh – Lokalgaumenschein.

NeueZeit Redaktion

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