Bild: BKA/Dragan Tatic
97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen im Bundeskanzleramt für PR zuständig sein. Karl Nehammer würde damit noch einmal 30 PR-Profis mehr als Sebastian Kurz beschäftigen. Bisherige Kanzler hatten nur einen Bruchteil davon engagiert. Auch bei den Inseraten geht es weiter wie unter Kurz: 220 Millionen Steuergeld gibt die öffentliche Hand im Jahr für PR aus.
Im Bundeskanzleramt sollen mittlerweile 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für PR zuständig sein. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) würde demnach noch einmal fast 30 (!) Kommunikationsprofis mehr als Ex-Kanzler Sebastian Kurz beschäftigen. Das will die Neos-Abgeordnete Henrike Brandstötter herausgefunden haben.
Auch bei den Ausgaben für Eigenwerbung sind Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Nehammer auf Rekordkurs: Allein für Inserate soll die öffentliche Hand heuer insgesamt 220 Millionen Euro pro Jahr ausgeben. Zum Vergleich: Das ist mehr als ein Drittel des gesamten Budgets für das Außenministerium im Jahr 2023.
Die Regierung gibt also trotz Teuerung und Corona mehr Geld für Selbstinszenierung aus, denn je. ÖVP und Grüne machen dort weiter, wo Sebastian Kurz aufgehört hat. Auch der grüne Juniorpartner in der Koalition verteilt beidhändig Steuergeld, um sich selbst zu beweihräuchern. Grüne Inseraten- und PR-Kaiser:in ist allerdings nicht Vizekanzler Kogler. Am meisten Geld gibt Ministerin Leonore Gewessler für Eigenwerbung aus. Auffällig viel für PR-Unternehmen, die auch im Präsidentschaftswahlkampf von Alexander van der Bellen aktiv waren. Besonders gern beauftragt Gewessler die Agentur des grünen Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrates Lothar Lockl.
Seinen Namen kennt man unter anderem aus den Sideletters zur Koalitionsvereinbarung zwischen ÖVP und Grünen. Darin hatten die Regierungsparteien Lockls Bestellung zum ORF-Stiftungsrats-Chef ausgemauschelt.
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