Bildcredits: Stadtgemeinde Kapfenberg/Mayer
Kapfenberg – Nach sechs Monaten intensiver Verhandlungen steht fest: Das Neurologische Therapiezentrum Kapfenberg (NTK) bleibt als führende öffentliche Gesundheitseinrichtung erhalten. 10.000 Patient:innen behandelt das Zentrum pro Jahr. Vor allem Menschen mit einem Schlaganfall oder Multipler Sklerose kommen in die Klinik. Bürgermeister Matthäus Bachernegg (SPÖ) hat sich intensiv für den Erhalt eingesetzt: „Durch einen neuen Vertrag sichert sich die Stadt Mitspracherechte und garantiert damit den Betrieb des Zentrums über die nächsten Jahrzehnte.“
Seit Beginn der Gespräche im September 2024 sorgten sich viele um den Fortbestand der renommierten Klinik. Diese Sorgen gehören nun der Vergangenheit an. Das Neurologische Therapiezentrum Kapfenberg (NTK) existiert seit 1999 und entwickelte sich zur führenden Einrichtung für neurologische Frührehabilitation in der Steiermark. Rund 250 Mitarbeitende betreuen jedes Jahr etwa 10.000 Patient:innen. Bereits 2002 erhielt das Zentrum, das sich hinter dem bekannten Einkaufszentrum ECE befindet, als erste Einrichtung in Österreich die Zertifizierung nach dem „World Hospital“-Standard.
Die neue Vereinbarung zwischen der Stadt Kapfenberg und dem Mehrheitseigentümer VAMED sichert nicht nur den langfristigen Erhalt des NTK als öffentliche Krankenanstalt, sondern stärkt auch seine Rolle als Vorreiter in der neurologischen Rehabilitation. Bürgermeister Matthäus Bachernegg (SPÖ) betont:
„Unser oberstes Ziel bleibt der Erhalt dieses exzellenten Versorgungsangebots für die Menschen in der Region.“
Der neue Syndikatsvertrag garantiert den Weiterbetrieb der Einrichtung und sichert die Arbeitsplätze. Stadtamtsdirektor Christian Theiss spricht von einer „jahrzehntelangen Erfolgspartnerschaft“ mit VAMED, die weiterhin Bestand hat.
Die Vertragspartner einigten sich darauf, das NTK als gemeinnützige Einrichtung weiterzuführen. Die Stadt Kapfenberg behält über den neuen Vertrag Entscheidungsbefugnis, etwa bei Änderungen in der Betriebsführung oder einem möglichen Eigentümerwechsel. NTK-Geschäftsführer Robert Schober zeigt sich erleichtert:
„Unsere Mitarbeitenden und wir als Leitung haben nun optimale Rahmenbedingungen, um weiterhin außerordentliche Leistungen für unsere Patient:innen in gewohnter Qualität zu bieten.“
Aber nicht nur in Kapfenberg zeigt man sich zufrieden, ob der Einigung. In der gesamten Region herrscht Einigkeit: Das NTK bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung für die Menschen, die hier leben. Mit der langfristigen Absicherung bleibt der Standort Kapfenberg gestärkt – ein wichtiger Schritt für Patient:innen, Personal und die gesamte Obersteiermark.
Die Bauwirtschaft kämpft mit einer anhaltenden Hochbau-Flaute, gleichzeitig wächst der Bedarf an leistbaren Mietwohnungen. Genau…
Die SPÖ Niederösterreich präsentiert bei der heutigen Pressekonferenz den Energieschwerpunkt ihres „NÖ-Plans“. Dabei im Fokus:…
In Australien ist die digitale Sperrstunde für Unter-16-Jährige bereits Realität. Während dort Millionen Accounts gelöscht…
In St. Pölten wird diese Woche gewählt. Gleichzeitig steht die Zukunft des städtischen Bussystems LUP…
Die Wartezeiten auf Knie- und Hüftoperationen haben sich in Oberösterreich innerhalb von nur vier Jahren…
In der Stadtbibliothek Traiskirchen werden längst nicht nur Bücher verliehen: Seit 2022 kann man sich…