Bild: LPD Kärnten/Bauer
Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) will den Lockdown für Ungeimpfte beenden. Angesichts der stabilen Zahlen in den Krankenhäusern sei es höchste Zeit, dass sich „Gecko“ und die Bundesregierung mit einem Ende des Lockdowns befassen, fordert Kaiser.
Geht es jetzt vielleicht ganz schnell? Bis 30. Jänner müssen Ungeimpfte definitiv noch im Lockdown bleiben – so lange gilt der Beschluss des Nationalrates. Wie es danach weitergeht, ist noch offen.
Ein Vorstoß kommt jetzt aus Kärnten: Landeshauptmann Peter Kaiser will den Lockdown für Ungeimpfte beenden. Das sagte Kaiser am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz.
Es sei „höchst an der Zeit“, dass Gecko, die Bundesregierung und die Landeshauptleute darüber beraten, wie es mit dem Lockdown für Ungeimpfte weitergehen soll, sagt Kärntens Landeshauptmann. Er selbst sei angesichts der stabilen Zahlen in den Spitälern dafür, den Lockdown aufzuheben.
„Ich hofffe, dass wir demnächst eine Einladung für Gespräche erhalten. Dringendes Handeln tut jetzt Not“, sagt Peter Kaiser.
Gerade mit der Einführung der Impfpflicht sei die Frage des Lockdowns „unter neuen Prämissen zu diskutieren“. Gleichzeitig will Kaiser klären, welche Maßnahmen weiterhin zum Schutz der Bevölkerung gelten sollen, weil trotz guter Lage in den Krankenhäusern die Inzidenz steigt.
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) lehnt Lockerungen der Corona-Maßnahmen weiterhin ab. Wie lange er seine Position noch durchhalten kann, scheint aber fraglich. Denn der Druck aus den Ländern wird immer größer: Neben Kaiser spricht sich auch Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil für ein Ende des Ungeimpften-Lockdowns aus. Die Landeshauptleute aus Tirol und Oberösterreich wollen zumindest darüber diskutieren.
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