Gastkommentar des Bundesvorsitzenden des sozialdemokratischen GemeindevertreterInnenverbandes, Abgeordneter zum Nationalrat BGM Andreas Kollross, zum Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. Foto: Unsplash/ Steven Libralon
Mit Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund, Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer, sowie allen politischen Parteien im Parlament, mit Ausnahme der ÖVP, gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens für den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. Einzig eine politische Kraft, mit einem Frauen- und Familienbild aus dem vorvorigen Jahrhundert, blockiert die Umsetzung.
Die ÖVP versucht im Zuge ihrer ideologischen Blockade in Sachen Kinderbetreuung/-bildung immer die Städte und Gemeinden als Vorwand vorzuschieben. Als sozialdemokratische KommunalpolitikerInnen wollen wir uns keinesfalls länger daran beteiligen und haben deshalb einen 5-Stufen-Plan ausgearbeitet, wie es im Interesse der Kinder, der Familien, der Kommunen und letztendlich auch der Wirtschaft zu einem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung bis zum Jahr 2025 kommen kann.
Im konkreten bedeutet das:
Für uns KommunalpolitikerInnen ist klar: Wir bekennen uns zum Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. Vor allem deshalb, weil der Kindergarten nicht wie von konservativer Seite oftmals formuliert die Kinderabgabestelle von Karrierefrauen ist, sondern die erste Bildungseinrichtung für unsere Kinder. Kinder haben ein Recht auf Bildung. Es wird Zeit, zu handeln! Wir KommunalpolitikerInnen sind bereit. Die Regierung ist am Zug!
Ob in verlassenen Industriehallen oder Open-Air-Locations mitten in der Stadt – Raves verwandeln ganz Wien…
Der neue Gesundheitsplan 2040+ für Niederösterreich ist da. Das hat der Landtag fast einstimmig beschlossen.…
Wer heute ins Pflegeheim muss, muss nicht mehr fürchten, Haus oder Erspartes zu verlieren –…
Ein Navi im Netz - das soll der neue Handführerschein für Kinder und Jugendliche sein.…
Österreichs Wirtshauskultur steckt in der Krise: Immer mehr Gemeinden verlieren ihren letzten Treffpunkt, immer mehr…
Wenn Unternehmen zusperren, stehen die Arbeiter:innen vor dem Nichts - außer es gibt eine Arbeitsstiftung.…