Bildcredits: Gemeinde Rainbach im Mühlkreis
Der Summerauerbahn-Ausbau führt gerade zu einem Streit zwischen der ÖVP Oberösterreich und der Bundes-ÖVP. Während die ÖVP Oberösterreich, pünktlich zur Wahl, auf einmal doch für den Ausbau der wichtigen Bahnverbindung ist, stimmt die ÖVP im Bund gegen den Ausbau. Zurzeit schleichen die Züge von Linz nach Freistadt im Schnitt mit 48 km/h – bis 2040 soll sich daran nichts ändern, zumindest wenn es nach der Bundesregierung geht.
Der Schwarz Grüne “Zielnetzplan 2040” sieht den Ausbau der Öffis vor – der hat aber blinde Flecken. Einer dieser blinden Flecken ist die Summerauerbahn. Schon seit Jahren ringen die Landesparteien um den Ausbau der wichtigen Regionalbahn – dieser kommt aber im Plan der Regierung nicht vor 2040. Dieser Streckenabschnitt bildet außerdem eine wichtige Verbindung zwischen Linz und Prag. Die SPÖ fordert den Ausbau schon seit Jahren – jetzt schließen sich auch andere Parteien an, darunter auch die ÖVP Oberösterreich. Auffallend ist hier nur, dass sie den Ausbau bisher immer blockiert haben – und das nicht nur im Land, sondern auch im Bund.
Die Summerauerbahn ist das Herzstück der Strecke Linz-Prag. Mehr als 30 Jahre lang hat sich die ÖVP Oberösterreich dem überfälligen Ausbau nicht angenommen. Und das, obwohl bei der ÖBB Geld für den Ausbau solcher Strecken zur Verfügung gestanden hätte. Jetzt vor der Wahl ändert die ÖVP Oberösterreich ihre Meinung – und stellt sich damit gegen die Bundespartei. Denn diese hat erst im Bund gegen den Ausbau gestimmt. Brodelt es in der ÖVP?
Die ÖVP Oberösterreich scheint die Wichtigkeit erkannt zu haben, die Summerauerbahn auszubauen. Im Bund schafft das die Volkspartei aber bis heute nicht. So fehlt im „Zielnetzplan 2040“ jede Spur der international wichtigen Bahnstrecke. Das führt zu Zwist in der ÖVP, denn der Bund hat nicht vor, den fertigen Plan abzuändern – das Land will allerdings den Ausbau.
Der tschechische Nachbar ist uns einen Schritt voraus, denn der Streckenabschnitt zwischen Prag und der österreichischen Grenze ist bereits ausgebaut. Hochgeschwindigkeitszüge können hier mit bis zu 200 km/h fahren – der Streckenabschnitt der Summerauerbahn zwischen Freistadt und Linz fährt im Schnitt nur mit 48 km/h dahin.
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