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Die Corona-Krise wird Österreich mindestens 70 Milliarden Euro kosten. Wer das bezahlen soll? Laut einer aktuellen Umfrage des Hajek-Instutits sind drei von vier Burgenländern für Vermögenssteuern. Die ÖVP hat dafür gesorgt, dass die breite Masse der Bevölkerung zahlt, damit Reiche und Konzerne sehr gut durch die Krise kommen. Das wollen sich immer weniger Menschen gefallen lassen.
Je länger die Corona-Krise andauert und je mehr Hilfsgelder an Unternehmen fließen, desto dringender stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Eine aktuelle Umfrage des Hajek-Instituts zeigt: Die absolute Mehrheit der Burgenländerinnen und Burgenländer ist für Vermögenssteuern. Auch die SPÖ Burgenland fordert sie und erhöht den Druck.
Bei den Corona-Hilfen hat die türkise Clique um Sebastian Kurz darauf geachtet, dass ihre Spenderinnen und Spender gut aussteigen. Häufig kam es sogar zu sogenannten „Überförderungen“. So haben manche Großhoteliers haben letzten Winter mehr verdient als in einer normalen Saison. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlten letztes Jahr 76 Prozent der Corona-Hilfen.
Auch sonst verursacht die Corona-Krise enorme Kosten für Tests, Impfungen, Krankenhäuser, Ärzte und vieles mehr. Außerdem entgehen der Republik Milliarden an Steuereinnahmen. Insgesamt wird Corona Österreich mindestens 70 Milliarden Euro kosten. Gleichzeitig sind in der Krise die Reichen reicher und die Masse der Bevölkerung ärmer geworden. Vermögenssteuern sind daher für 77 Prozent der Burgenländerinnen und Burgenländer das Gebot der Stunde.
„Jetzt müssen die von der ÖVP geschützten Wohlhabenden und Vermögenseliten einen deutlichen Beitrag leisten“, ist auch für die SPÖ Burgenland und ihren Landesgeschäftsführer Roland Fürst klar. Mit gerade einmal 0,5 Prozent vermögensbasierten Steuern ist Österreich im OECD-Vergleich ein Schlusslicht.
Das reichste Prozent der Österreicher und Österreicherinnen besitzt rund 40 Prozent des Gesamtvermögens. Das sind im Schnitt 14 Millionen Euro pro Haushalt. Insgesamt horten sie 534 Milliarden Euro. Der ganzen ärmeren Hälfte der Menschen in Österreich gehören hingegen nur 2,5 Prozent des Vermögens.
Auch die EU-Kommission kritisiert regelmäßig, dass Vermögen in Österreich zu wenig besteuert wird. Bis zu 6,3 Milliarden Euro pro Jahr könnten Vermögenssteuern bringen. Doch die Republik verzichtet „aufgrund der ÖVP-Klientel-Politik seit Jahren darauf“, kritisiert Fürst. „Das können wir uns schlichtweg nicht mehr leisten.“
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