Vor einem Jahr präsentierten SPÖ NÖ Chef Sven Hergovich und Korneuburgs 2. Vizebürgermeisterin, Bernadette Haider-Wittmann ihre Idee für die Korneuburger Donauinsel. Nun soll die schwarz-blaue Landesregierung in die Gänge kommen und das Projekt endlich ermöglichen. // Bildcredits Dominik Sauer
Werft Korneuburg: Menschen sitzen am Ufer, die Füße im Wasser, Kinder lassen kleine Boote treiben, Radfahrer:innen halten an, um den Sonnenuntergang über der Donau zu sehen. Und das mitten in einem Naturraum, der für alle offensteht. So könnte die Halbinsel an der Donau aussehen. Wenn es nach den Befürwortern des Projektes geht. Die Pläne für ein Naherholungsgebiet statt der zuvor geplanten Luxusimmobilien sind gut 1 Jahr alt. Aber die schwarz-blaue Landesregierung kommt nicht in die Gänge.
Korneuburg. Alles wäre geregelt: Eine Bausperre für die Halbinsel, damit keine Luxusimmobilien errichtet werden können, erste Gespräche mit potenziellen Projektpartnern wurden geführt und ein politischer Schulterschluss über die Fraktionen hinweg vorbereitet. Wenn es nach Bernadette Haider-Wittmann und Sven Hergovich von der SPÖ geht, hätte der Startschuss für die begrünte Donauhalbinsel in Korneuburg längst fallen können. Die 2. Vizebürgermeisterin von Korneuburg und der Kontrolllandesrat und SP NÖ-Chef Sven Hergovich pochen seit Monaten auf die Umsetzung.
Bis heute sprechen mich die Korneuburgerinnen und Korneuburger bei jeder Gelegenheit darauf an. Die Begeisterung über eine Umgestaltung und Öffnung dieser grünen Oase ist ungebrochen, so die 2. Vizebürgermeisterin von Korneuburg Bernadette Haider-Wittmann (SPÖ).
All diese Schritte benötigen aber eine Unterstützung durch das Land Niederösterreich. Und Schwarz-Blau steht noch auf der Bremse. Beim Ankauf, bei der Umsetzung, bei der Umwidmung und bei der rechtlichen Absicherung wäre ein Schulterschluss zwischen der Landesregierung und der Gemeinde Korneuburg gefordert.
„Es brauche ein gemeinsames Bekenntnis aller – Land Niederösterreich und Gemeinde Korneuburg – zu einem Projekt, von dem die grüne Lunge Niederösterreichs und die Menschen profitieren.“ Das unterstreicht Kontrolllandesrat und Chef der SPÖ NÖ, Sven Hergovich am Mittwoch bei einer Pressekonferenz
Die Pleite der Signa eröffnete ein historisches Zeitfenster. Statt Luxusimmobilien und teuren Spekulationsobjekten aus Beton, könnte in Korneuburg bald noch mehr Naturraum Einzug halten. Das Naturjuwel bei der alten Werft Korneuburg könnte für die Bevölkerung zu einem Naherholungsgebiet werden. 78.000 m² für die Korneuburgerinnen und Korneuburger und alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher – so könnte die grüne Donauinsel von Korneuburg aussehen.
Wie lang dauert es also noch, bis die Stadt im Weinviertel das Werft-Areal sinnvoll weiter nutzen kann? Ein ähnliches Bremsen und Zögern kennt man leider aus der Geschichte:
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