Sonne, Mond und vereinzelt wenige Sterne können wir in Wien problemlos beobachten. Doch auch eine Reise durch den Sternenhimmel und astronomische Beobachtungen sind direkt in der Stadt möglich. Die Astronomie hat in Wien eine lange Geschichte. Hier sind die besten Plätze zur Himmelsbeobachtung.
Die Sterne interessieren die Wienerinnen und Wiener schon lange. Bereits im 14. Jahrhundert wurde im Zuge der Gründung der Universität Wien ständig über Himmel und Erde philosophiert und geforscht. Die Astronomie gilt überhaupt als eine der ältesten Wissenschaften.
In einem langen Prozess trennte man zuerst Astronomie und Religion, denn Himmelserscheinungen wurde oft mit Naturreligionen erklärt. Später trennte man Astronomie und Meteorologie. Astronomie gilt als Wissenschaft der Himmelskörper. Meteorologie hingegen umfasst Wetterkunde und Klimaforschung und versucht, die Gesetzmäßigkeiten in der Lufthülle der Erde zu erklären.
Die Geschichte der Astronomie in Wien ist damit schon mehr als 700 Jahre alt. Studierende können an der Universität heute das Studienfach Astronomie belegen.
Der Dunst und die Lichtentfaltung erschweren in einer großen Stadt wie Wien die Beobachtung des Himmels. Trotzdem gibt es einige Plätze in der Stadt, die einen Einblick in die Welt der Astronomie ermöglichen.
Einen Blick in den Himmel kann man etwa in der Kuffner Sternwarte in Ottakring werfen. Dort ist ein Abtauchen in die Welt wie vor 100 Jahren möglich, weil ältere, nun restaurierte Instrumente verwendet werden. Bei Schlechtwetter wird ein Alternativprogramm in Form von Kurse,Voträge oder Workshops angeboten.
Moderner hingegen ist die Urania Sternwarte im dritten Wiener Gemeindebezirk: Hier ermöglicht die Technologie mittels automatisiertem Doppelteleskop eine noch bessere Himmelsbeobachtung. Die Führungen und Vorträge drehen sich um Sonne, Mond und den hellen Planten. Bei gutem Wetter ist es möglich, den Himmel durch ein computergesteuertes Teleskop zu bestaunen.
Wer bei wirklich jedem Wetter staunen möchte, für den ist das Zeiss-Planetarium im zweiten Bezirk das richtige. Die naturgetreuen Ansichten des Weltalls und die Multimedia-Shows sind ein Weltraumabenteuer für alle Generationen. Geheimtipp am Rande: Im Zeiss-Planetarium ist auch ein Dinner unter Sternen möglich.
Seit 2008 bilden die zwei Sternwarten gemeinsam mit dem Zeiss-Planetarium die spezialisierten Einrichtungen für Astronomie innerhalb der Wiener Volkshochschulen. Das Geheimnis der dunklen Materie lässt sich aber auch auf sogenannten Beobachtungsplätzen erforschen. Von dort hat man einen besonders guten Blick auf den Sternenhimmel.
Die Kahlenberg-Terasse bietet einen schönen Blick über Wien und in den Himmel. Die Sicht ist durch die Bebauung jedoch eingeschränkt, die Bestrahlung der Kirche kann die Sternbeobachtung stören.
Die Sofienalpe ist gut zu erreichen und bietet genug Platz für größere Instrumente zur Himmelsbeobachtung. Um die Lichter der Stadt bestmöglich auszublenden, empfiehlt sich der Parkplatz des nahe gelegenen Hotels. Dort ist der Blick in den Himmel am besten möglich.
Die Wienerhütte ist ein guter Beobachtungsplatz, der nahe der Stadt liegt und das Licht Wiens durch Wald und Hügel gut abhält. Auch eine Übernachtung in der Unterkunft ist möglich.
Am Georgenberg werden werden öffentliche Himmelsbeobachtungen veranstaltet. Der Platz weist eine Horizontalsicht auf und hat eine Besonderheit: das Freisicht-Observatorium, das die Orientierung am Himmel erheblich erleichtert.
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