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Das Beschäftigungs-Wachstum ist im Burgenland doppelt so stark wie im Österreich-Schnitt. Und im Tourismus verzeichnet das Burgenland als einziges Bundesland im ersten Halbjahr 2021 ein Plus bei den Übernachtungen.
Im Burgenland haben um 3,7% mehr Landsleute einen Job als noch vor einem Jahr. Damit überholt das Burgenland beim Beschäftigungs-Wachstum alle anderen Bundesländer um Längen. Und im Tourismusbereich weist das Burgenland als einzige Region Österreichs im ersten Halbjahr 2021 ein Plus auf. Das zeigt der neue Bundesländer-Bericht der Bank Austria.
Für SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich ist das „der Verdienst der Burgenländerinnen und Burgenländer, der Arbeitnehmer und der Betriebe“. Der Aufschwung soll weitergehen: Bis Jahresende 2021 will der burgenländische Landtag weitere 17 neue Gesetze auf den Weg bringen, um das Bundesland aus der Krise zu steuern.
Das Burgenland belegt schon zum zweiten Mal in Folge den Spitzenplatz bei der großen Bundesländer-Analyse der Bank Austria. Die Beschäftigung wuchs im ersten Halbjahr 2021 um 3,7% – doppelt so stark wie im Österreich-Schnitt. Auffallend: Die drei „roten“ Bundesländer Burgenland, Kärnten und Wien verzeichnen das größte Job-Plus im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. Schlusslicht ist das ÖVP-geführte Tirol, dort ist die Beschäftigung sogar um ein Prozent zurückgegangen.
Besonders stark ist das Beschäftigungswachstum im Burgenland in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie (+9,6%), Bauwirtschaft (+9,8%) und im Dienstleistungssektor (+4,1%).
Beim Tourismus ist das Burgenland überhaupt das einzige Bundesland, das ein Plus bei den Übernachtungen verbuchen kann. Im ersten Halbjahr 2021 zählt das Burgenland 1,1% mehr Nächtigungen. Im restlichen Österreich bricht der Tourismus regelrecht ein, der bundesweite Schnitt liegt bei -70,8%.
Für Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist die aktuelle Länderanalyse „zum zweiten Mal in Folge eine Bestätigung, dass wir auf die richtigen Maßnahmen gesetzt haben. Damit werden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern auch das Wirtschafts-Wachstum stabil gehalten.“
Während andere Bundesländer den Sparstift zückten, investierte das Burgenland 600 Millionen Euro in das „Kraftpaket“. Darunter fallen insgesamt 57 Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise, etwa der Handwerkerbonus oder das Tourismus-Bonusticket.
Das macht sich jetzt offenbar bezahlt: Prognosen sagen dem Burgenland 2021 ein Wirtschaftswachstum von 3,3% voraus.
Im zweiten Halbjahr sind 17 neue Gesetzesbeschlüsse geplant. Landeshaupt Doskozil will etwa das Anstellungsmodell für pflegende Angehörige erweitern. Derzeit sind 200 Menschen, die ein Familienmitglied pflegen, beim Land angestellt. Das sollen künftig mehr werden, um unabhängiger von 24-Stunden-Kräften zu sein.
Ein zweiter Schwerpunkt ist das Thema Wohnen. Um den steigenden Mietpreisen entgegenzuwirken, soll das Land in Zukunft selbst Wohnungen bauen, sagt Doskozil. Die vom Land errichteten Wohnflächen sollen zu den Selbstkosten vermietet bzw. verkauft werden. Aus den Erlösen will das Burgenland dann wiederum neue, leistbare Wohnungen bauen.
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