Symbolbild
Das Kärntner Projekt „EMOTIONWay“ steht im Finale des europaweiten „Regiostar“-Preises für besonders wertvolle Regionalprojekte. Die heimische Einreichung will umweltfreundliche Reiserouten zwischen Österreich und Italien miteinander verknüpfen.
214 Projekte aus ganz Europa wurden heuer beim „Regiostar“ Wettbewerb der EU-Kommission eingereicht. Das Kärntner Projekt „EMOTIONWay“ hat die Jury überzeugt: Das heimische Konzept zur nachhaltigen Fortbewegung steht in der Kategorie „Stärkung der grünen Mobilität“ im Finale der besten fünf Einreichungen. Das Projekt will umweltfreundliche Wander- und Radwege mit dem Öffentlichen Verkehr zwischen Österreich und Italien verknüpfen.
Jetzt wird der Sieger per Online-Abstimmung gekürt.
Das Voting für den „Regiostar“-Preis läuft online über eine Webseite der Europäischen Union. Alle User können mitmachen. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt den Award.
Unter der Rubrik „Thema des Jahres“ (englisch: „Topic of the Year“) kann für das Kärntner Projekt „EMOTIONWay“ abgestimmt werden, indem das Herz rechts oben neben der Einreichung angeklickt wird.
„EMOTIONWay“ ist ein Konzept, das grüne Mobilität über Staatsgrenzen hinweg ermöglichen soll. Im Fokus steht das Ostalpen Radwegnetz zwischen Italien und Österreich. Das Projekt will die bestehenden Wander- und Radwege mit dem Öffi-Netz verbinden. So sollen Touristen wie Einheimische mit Fahrrad, zu Fuß, per Bahn und Bus umweltfreundlich durch die Region reisen können.
Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) freut sich über den Finalplatz, den Bemühungen des Landes „für nachhaltige, enkelverantwortliche Maßnahmen“ werde damit zu noch breiterer Bekanntheit verholfen.
„Umwelt- und Naturschutz kennt keine Grenzen. Mit diesem grenzüberschreitenden, grünen Mobilitätnetz, das Wanderwege, Fahrrad und Bus- wie Zugverkehr, auch in Verbindung miteinander, stärkt und das Bewusstsein für die grüne Mobilität forciert, ist Kärnten beispielgebend für andere Regionen in Europa“, sagt Landeshauptmann Kaiser.
Der „Regiostar“-Preis der Europäischen Union kürt jedes Jahr besonders wertvolle Regionalprojekte. Das Kärntner Projekt steht schon unter den Top 5. Die Einreichungen der Final-Konkurrenten reichen von Spanien bis nach England. Das Projekt „TRAILS“ will etwa den CO2-Ausstoß im Güterverkehr zwischen Spanien und Frankreich reduzieren. Die portugiesische Einreichung beschäftigt sich mit dem öffentlichen Personenverkehr und entwickelt ein Konzept, wie Bewohner von dünn besiedelten Regionen Öffis trotz niedriger Auslastung umweltfreundlich nutzen können.
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