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Hergovich/Weninger: „Unser Druck hat zur EVN-Senkung geführt – Entlastung muss SOFORT kommen!“

(c) SPÖ Niederösterreich

Die SPÖ Niederösterreich präsentiert bei der heutigen Pressekonferenz den Energieschwerpunkt ihres „NÖ-Plans“.  Dabei im Fokus: EVN-Preissenkung und schnelle Entlastung der Bevölkerung.

St. Pölten, 27. Jänner 2026 – Mit scharfer Kritik an der Energiepolitik der schwarz-blauen Koalition und dem Aufruf zu sofortiger Entlastung hat die SPÖ Niederösterreich heute den Energieschwerpunkt ihres sogenannten NÖ-Plans vorgestellt. Landesparteichef und Kontroll-Landesrat Sven Hergovich sowie Klubobmann Hannes Weninger forderten, Übergewinne des Landesenergieversorgers EVN für die Entlastung der Menschen zu nutzen und nicht nur den Aktionär:innen zugutekommen zu lassen.

„Sofortige Entlastung – nicht erst im April“

Erst letzte Woche gab der Landesenergieversorger EVN bekannt, dass mit April ein neuer Tarif angeboten wird. Der Netto-Preis für die Haushaltskund:innen im Netzgebiet der Netz NÖ soll damit auf zehn Cent pro Kilowattstunde reduziert werden. Gründe für diese Entscheidung seien laut EVN-Vorstand Stefan Stallinger neue gesetzliche Möglichkeiten und die Einführung des flächendeckenden Smart-Meter-Rollout mit dem eine präzisere Verbrauchsauswertung möglich sei.

Hergovich begrüßt diese Ankündigung in der heutigen Pressekonferenz grundsätzlich, kritisiert jedoch den späten Zeitpunkt:

 „Dass Entlastung erst ab April gilt, ist schwer nachvollziehbar – mitten im Winter wäre sie am dringendsten“.

Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten sei sofortiges Handeln erforderlich – nicht erst in drei Monaten, so Hergovich.

Weninger ergänzt die Kritik: „Statt konsequent Preise zu senken, leistet sich die EVN einen immer teureren Vorstand mit zusätzlichen Posten und steigenden Gehältern“.  Weninger bezeichnet das als einen politisch kaum zu rechtfertigenden Zustand.

Forderungen aus dem NÖ-Plan – Konzept gegen Kostenexplosion

Als Gegenentwurf zur aktuellen Landesenergiepolitik präsentieren die SPÖ-Vertreter zentrale Forderungen ihres NÖ-Plans:

  • Übergewinne der EVN an die Bevölkerung zurückgeben, etwa durch Preisreduktionen, Rückvergütungen oder Gutschriften.
  • Förderung und Gründung von Energiegemeinschaften nach Vorbild der niederösterreichischen Gemeinde Trumau, um lokale Energieproduktion zu stärken.
  • Aufbau eigener Energiespeicher-Infrastruktur für das Bundesland, um Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit zu erhöhen.

Hergovich und Weninger betonten außerdem, dass Energie ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sei. „Die Interessen der Menschen müssen Vorrang haben – vor Dividenden und Boni“, so Weninger abschließend.

SPÖ fordert Umdenken der Energiepolitik

Die SPÖ Niederösterreich nutzte die heutige Pressekonferenz, um ihre energiepolitischen Forderungen klar zu setzen: sofortige Entlastung der Haushalte, eine stärkere Rolle des Landes als Mehrheitseigentümer der EVN und die Nutzung von Übergewinnen zur sozialen Entlastung. Ob diese Forderungen bei der schwarz-blauen Koalition durchsetzbar sind, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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