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In Leonding wird im Herbst das neue Gymnasium eröffnet. Der Fokus ist klar: Digitalisierung. In allen Fächern will man Laptops oder Tablets im Unterricht integrieren. Die Schüler:innen und angehenden “IT-Profis” lernen dabei alles von Cyber Security bis hin zum Programmieren. Die Stadt reagiert damit auf den Fachkräftemangel im IT-Bereich im Großraum Linz.
Rund vier Millionen Euro investiert die Stadt allein im ersten Schuljahr in das neue Realgymnasium. 27 Millionen sollen es für das neue Schulgebäude sein. Der Standort ist dabei so gewählt, dass auch Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Gemeinden die neue Schule besuchen können. Um das Projekt möglich zu machen, wird das Gymnasium eine Privatschule der Stadt sein, später übernimmt der Bund die Schule. Der Besuch ist und bleibt für alle kostenfrei.
Der Fokus des neuen Gymnasiums liegt dabei klar auf der Digitalisierung. Schülerinnen und Schüler sollen früh lernen, mit Computern und Tablets umzugehen, wie man am besten an Informationen kommt und wie man diese gut verarbeiten kann. Schwerpunkte in der Unterstufe liegen bei Cyber Security und Programmieren. In der Oberstufe soll dann noch die Arbeit mit Robotern dazukommen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen so modernste Technik und deren Gebrauch als Selbstverständlichkeit sehen und später in ihren Arbeitsalltag integrieren können. So sollen möglichst ideale Einstiegschancen in den Technik-Bereich ermöglicht werden. Die Stadt will damit vor allem dem steigenden Fachkräftemangel in der Region Linz im IT-Bereich entgegenwirken.
Im Herbst 2024 starten in der knapp 30.000 Einwohner:innen-Stadt die ersten Klassen in einem provisorischen Bau aus Containern. Im Schuljahr 2027/2028 soll dann das neue Schulgebäude fertig sein. 600 Schülerinnen und Schüler und 70 Lehrkräfte sollen dort einen Platz bekommen. Die Anmeldung für interessierte Schüler:innen ist bereits möglich.
2017 rief die Stadt unter dem ehemaligen Bürgermeister Walter Brunner (SPÖ) den Visionsprozess “Leonding 2030” ins Leben. Seine Nachfolgerin Sabine Naderer-Jelinek, ebenfalls SPÖ, sowie Vertreter:innen aus Kultur, Wirtschaft und Bildung haben sich überlegt, wie die Stadt in den nächsten Jahren aussehen soll. Der Fokus liegt neben Mobilität und Kultur stark auf Bildung. Dabei entstand die Idee nach einem eigenen Gymnasium, das erste Neue seit mehr als 20 Jahren in Oberösterreich. Nach einer intensiven Planungsphase mit Expertinnen und Experten der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich gab es schließlich die Freigabe für die “Bildung der Zukunft”.
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