Bild: BKA/Christopher Dunker
So schlecht stand es um Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die ÖVP-Niederösterreich noch nie: Bei Landtagswahlen würden sie nur noch 39 % der Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen wählen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes haben die Oppositionsparteien gemeinsam eine Mehrheit gegen die ÖVP. Was derzeit nur eine Umfrage ist, könnte schon bald bittere Realität für Mikl-Leitner werden: Denn Anfang 2023 wählt NÖ einen neuen Landtag.
-10 Prozent: Wären diesen Sonntag Landtagswahlen in Niederösterreich, würde die ÖVP jede fünfte Wählerin und jeden fünften Wähler verlieren. Dadurch wäre zum ersten Mal in der Geschichte des Bundeslandes eine Mehrheit gegen die ÖVP im Landtag möglich.
Nur noch 39 % der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wollen ÖVP wählen. Das zeigt eine Umfrage, die das niederösterreichische Meinungsforschungsinstitut IFDD („Institut für Demoskopie und Datenanalyse“) im Auftrag der NÖN durchgeführt hat. Alle anderen Parteien im Landtag schneiden mit einem leichten Plus ab.
Das würde für Johanna Mikl-Leitner ihr zweites Minus bei ihrer zweiten Landtagswahl als Landeshauptfrau bedeuten. Denn bereits bei der letzten Landtagswahl 1918 musste sie leichte Stimmverluste hinnehmen.
Die SPÖ verteidigt in der Umfrage mit 25 % der Stimmen Platz zwei und kommt der ÖVP deutlich näher. Deutlich abgeschlagen folgt mit 16 % die FPÖ, Grüne und Neos liegen gleichauf bei 8 %. Damit hätten SPÖ, FPÖ, Neos und Grüne erstmals eine Mehrheit im Landtag gegen die ÖVP.
Landeshauptfrau Mikl-Leitner gilt als eine der mächtigsten ÖVP-Politikerinnen im Land. Sie war eine der wichtigsten Fürsprecherinnen Karl Nehammers. Doch diese Unterstützung könnte nach dem Wahldebakel in Tirol und sie sich angesichts der katastrophalen Umfragewerte der ÖVP-NÖ wackeln.
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