Wien

Verkehrte Sparpolitik! FPÖ will in Favoriten ausgerechnet bei Pensionistenklubs sparen

Die FPÖ will sparen – und das ausgerechnet bei den Ältesten im Bezirk. Im Dezember hätte das Budget für die beliebten Angebote der Pensionistenklubs fixiert werden sollen. Doch die FPÖ strich die Förderung von einer halben Million eiskalt. Diese Mittel sind aber notwendig, um weiterhin leistbare Freizeitangebote zu ermöglichen. Bezirksgeschäftsführer der SPÖ, Konstantin Böck, verurteilt das FPÖ-Vorgehen und sichert den Pensionistinnen und Pensionisten zu, dass es mit der SPÖ sicher keine Einsparungen auf dem Rücken der Älteren geben wird.

„Ich treffe mich hier gerne mit meinen Freundinnen – es wäre wirklich schade, wenn es die Pensionistenklubs in Favoriten nicht mehr gäbe,“

Das erzählt uns Gabi. Die Pensionistin schaut regelmäßig beim Pensionistenklub in Favoriten vorbei. Die Pensionistenklubs sind nicht nur für sie, sondern für viele ältere Menschen im Bezirk mehr als „ein Treffpunkt“. Sie bieten Abwechslung im Alltag und fördern den sozialen Zusammenhalt. Ob beim Karten spielen, bei kulturellen Veranstaltungen oder gemeinsamen Stadtspaziergängen. Die Pensionistenklubs bieten viele verschiedene Angebote, die den Pensionisten im 10. eine wichtige Routine im Alltag sind.

Doch genau hier will die FPÖ Favoriten den Sparstift ansetzen. Zum Ärger von Gabi und vielen anderen Pensionisten im 10. Wiener Gemeindebezirk

Unmöglich! FPÖ Favoriten lehnte geplantes Budget für Pensionistenklubs ab

Im Dezember 2024 hat die FPÖ in der Bezirksvertretungssitzung ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie wollte das Budget für die Fortführung der Pensionisten-Angebote streichen. Einer, der sich gegen diese Pläne auflehnt, ist Konstantin Böck. Der Bezirksgeschäftsführer der SPÖ im 10. stellt sich gegen die blauen Sparpläne.

Während die FPÖ versucht radikale Kürzungen durchzuboxen, geht er auf die Menschen zu und sucht nach Lösungen. Seine Gespräche mit den Pensionisten aus Favoriten zeigen ihm, wie wichtig die Pensionistenklubs im Bezirk für viele sind. Deshalb darf es hier auch keine Einsparungen geben.

“Die FPÖ Favoriten gibt sich gerne als Partei der kleinen Leute, doch wenn es darauf ankommt, lässt sie genau diese Menschen im Stich. Einsparungen auf dem Rücken unserer Senior:innen sind für uns nicht verhandelbar“, so Böck.

Schon die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig das gemeinsame Miteinander und regelmäßige Treffen sind. In großen Wohnungsblöcken herrscht oft Anonymität. „Dass die FPÖ nun so einen Frontalangriff gegen unsere Pensionistinnen und Pensionisten startet und die Pensionistenklubs zerstören will, ist für mich unerklärlich“, zeigt sich Böck gegenüber der NeueZeit entsetzt.

Pensionistenklubs erhalten heißt soziale Verantwortung zu übernehmen

Die SPÖ Favoriten setzt sich deswegen gegen die möglichen blauen Kürzungen ein. Die Roten finden, dass ausreichend Mittel für die Pensionistenklubs erhalten bleiben müssen. Wer bei dem ältesten Teil der Gesellschaft spart, spart am Ende bei den Leuten, die das Land in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Mit der SPÖ Favoriten, so Böck, bleibt das Budget für die Pensionistenklubs in Favoriten erhalten. Gegen die blauen Sparpläne konnte man sich in der Bezirksvertretung vorerst noch einmal wehren.

NeueZeit Redaktion

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Tags: Favoriten featured FPÖ Konstantin Böck Pensionen SPÖ

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