Burgenland

Ab sofort gibt es 50 % Zuschuss zum Semesterticket für Student:innen aus dem Burgenland

Für Studentinnen und Studenten aus dem Burgenland gibt es auch dieses Semester wieder das vergünstigte Semesterticket. Ab heuer haben auch Student:innen aus dem Burgenland darauf Anspruch, die im eigenen Bundesland studieren. Denn das Land hat sich zum Hochschulstandort gemausert.

Burgenländerinnen und Burgenländer, die zum Beispiel in Wien studieren, bekommen die Hälfte der Kosten fürs Semesterticket zurück. Bis zu 76 Euro schießt das Land zu. Wer sein Studium im Burgenland selbst belegt, ging bisher leer aus. Das ändert sich ab heuer! Denn mit Sommersemester 2023 bekommen auch Burgenländerinnen und Burgenländer, die in ihrem Heimatbundesland studieren, die Förderung.

Semesterticket: Ab sofort beantragen

Student:innen aus dem Burgenland bekommen bis zu 76 Euro Förderung für Semesternetz-, Monats-, Jahreskarten bzw. Klimatickets. Die Landesregierung will damit „einerseits die burgenländischen Studierenden finanziell zu unterstützen und andererseits die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel am Studienort attraktiveren“, so der zuständige Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ).

Pro Person gibt es die Förderung einmal pro Semester. Sie kann am Heimatgemeindeamt persönlich oder per Mail beantragt werden. Nostalgische Student:innen können den Antrag auch per Fax stellen. Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz im Burgenland – und zwar seit mindestens 7 Monaten. Außerdem müssen beim Antrag eine Studienbestätigung und das Ticket – für das die Förderung in Anspruch genommen wird – vorgelegt werden. Achtung: die Förderung gibt es nur für Fahrtkosten am Studienort.

Burgenland: Förderung für alle Studentinnen

Lange Zeit gab es diese Förderung nicht auch für Student:innen, die im Burgenland selbst studieren. Denn bis vor Kurzem hatte das Burgenland kaum eigene Studienstandorte. Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert. Mittlerweile gibt es fünf Hochschulen im Land. Mit dem Zuschuss zum Semesterticket hat die Landesregierung darauf reagiert.

 

NeueZeit Redaktion

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