Kärnten hilft: Über das ganze Bundesland verteilt starten Hilfsaktionen für die Menschen in der Ukraine. Der rote Landtagsklub finanziert zwei Hilfstransporter, Klagenfurt und Villach koordinieren Spenden-Sammlungen und das Land selbst beteiligt sich mit 126.000 Euro an der Soforthilfe der Bundesländer.
Die Kärntnerinnen und Kärntner wollen helfen. Über das ganze Bundesland verteilt organisieren mehrere Städte, Privatpersonen und politische Parteien Hilfsaktionen für die Menschen in der Ukraine.
Auch aus dem Landhaus kommt Unterstützung und Solidarität: „Wir verurteilen die Aggression Russlands, das die Ukraine überfallen hat und dort einmarschiert ist. Wir fühlen mit den Menschen in der Ukraine“, so Landeshauptmann Peter Kaiser.
Eine der Hilfsaktionen initiiert der SPÖ Landtagsklub. Die Sozialdemokraten finanzieren zwei Hilfstransporter der Ukrainehilfe Klagenfurt. Damit wird das Nötigste, das viele Menschen über Nacht zurücklassen mussten, in das Krisengebiet transportiert: Warme Kleidung, Decken, Schuhe, Hygiene-Artikel und Medikamente.
„Wer schnell hilft, hilft doppelt. Angesichts der Bilder, die uns aus den Krisengebieten der Ukraine erreichen, wird auf erschreckende Weise klar, wie dringend nötig rasche Unterstützung für die ukrainischen Zivilisten ist“, sagen Landeshauptmann Kaiser und SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser zur roten Hilfsaktion.
Die zwei Transporte kosten vorerst 4.000 Euro, der SPÖ-Landtagsklub übernimmt die Kosten zur Gänze.
Auch die Städte Klagenfurt und Villach helfen. In Klagenfurt können Spenden für die ukrainische Partnerstadt Czernowitz von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr zum Messegelände gebracht werden. Ein erster Konvoi mit Hilfsgütern soll schon am Wochenende Richtung Ukraine starten.
Sachspenden für die Ukrainehilfe Klagenfurt können jeden Dienstag zwischen 14 und 16 Uhr in der Peter-Mitterhofer-Gasse 29 abgegeben werden.
In Villach koordinieren drei Privatpersonen mit Unterstützung der Stadt eine Spendenaktion. Zwei davon, Vater und Sohn Kuchler, bringen bereits seit Jahren Hilfsgüter in die Ukraine. Der dritte Partner, Anton Kalinitsch, ist selbst gebürtiger Ukrainer und lebt seit Längerem in Villach. Auf der Webseite der Stadt ist aufgelistet, welche Hilfsgüter derzeit besonders benötigt werden.
„Mit der Erfahrung dieser drei Männer haben wir rasch eine Hilfsstruktur aufgestellt, gemeinsam mit der Villacher Bevölkerung können wir ab sofort helfen“, sagte Bürgermeister Günther Albel.
Das Land Kärnten beteiligt sich außerdem an der gemeinsamen Soforthilfeaktion der Bundesländer. Das Regierungskollegium stellt dafür insgesamt 126.000 Euro zur Verfügung. NGOs wie das Rote Kreuz, die Caritas und die Volkshilfe wickeln die Soforthilfe dann konkret ab – sie wissen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Insgesamt werden die neun Bundesländer zwei Millionen Euro für Hilfsprojekte aufbringen. Die Höhe der Beteiligungen ergibt sich aus dem Bevölkerungsschlüssel.
Schon letzte Woche setzte Kärnten ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Landeshauptmann Kaiser hisste vor dem Landhaus die ukrainische Nationalflagge.
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