Credits: Leo Jindrak
Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Oberösterreich ist mit ihrem Gitternetz unverkennbar. Und: Die “Linzer Torte” ist die älteste bekannte Torte der Welt. Das erste Rezept stammt aus dem Jahr 1653. Mittlerweile bieten viele Länder die „Linzer Torte“ an, doch in der Heimat schmeckt sie einfach am besten.
Jeder Oberösterreicher und jede Oberösterreicherin hat sie schon einmal probiert: die „Linzer Torte“. Heute ist sie ein berühmter österreichischer Feiertagsklassiker. Die Torte ist perfekt für den Sonntags-Kaffee bei Oma und Opa oder als Mitbringsel für eine Essens-Einladung geeignet.
Und sie gilt als älteste bekannte Torte der Welt. Denn das bekannteste Rezept für eine Linzer Torte befindet sich im „Codex 35/31“ aus dem Jahr 1653, das in der Stiftsbibliothek Admont (Obersteiermark) ihren Platz hat. Das Buch trägt den Namen: „Buech von allerley Eingemachten Sachen, also Zuggerwerck, Gewürtz, Khütten und sonsten allerhandt Obst wie auch andere guett und nützlich Ding.“
Andere wiederum behaupten, dass das Rezept der beliebten Mehlspeise erst im Jahr 1696 im Kochbuch einer Gräfin gefunden wurde. Wer sie nun tatsächlich erfunden hat und wieso sie ausgerechnet den Namen der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz trägt, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Eine Legende besagt, dass der Name auf den „Linzer Teig“ zurückgeht, womit ein Mürbteig gemeint war. Und da Linzerinnen den Ruf als herausragende Bäckerinnen genossen, benannte man den Teig nach ihnen.
Die Hauptzutaten wie Butter, Mandeln, Zucker, Mehl und feine Gewürze verwendete man auch damals schon für den Teig. Doch im Gegensatz zu heute bereiteten die Bäckerinnen und Bäcker die Linzer Torte früher mit Butterschmalz zu. In den Teig wurde dann sogar noch ein Butterziegel eingearbeitet.
Das brauchst du für die „Linzer Torte“:
Und so geht´s:
Die Butter und den Zucker mit den Fingern (gewaschen!) verkneten. Mehl, Backpulver, Nüsse, Eier und Gewürze miteinander vermischen und zur Butter „dazukneten“.
Den Teig zu einer Kugel formen, bis keine „Stückchen“ mehr vorhanden sind, mit einer Folie abdecken und an einem kühlen Ort (am besten Kühlschrank) für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Herausnehmen und den Teig vierteln. Dreiviertel davon auf ca 1,5 cm ausrollen und Ribiselmarmelade aufstreichen. Den restlichen Teig zu Rollen fprmen und als Gitter und Rand auf die Marmelade auflegen. Mit Ei bestreichen, am Rand mit gehobelten Mandeln bestreuen.
Backzeit bei ca. 190 Grad Celsius für ca 40-45 Minuten
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