Bildcredits: Hintergrund: Foto von Daniel J. Schwarz auf Unsplash Bild von Anton Lang: https://www.drexler.steiermark.at/cms/beitrag/12953917/170226496/
Mehr als 310 Millionen Euro hat die schwarz-rote Landesregierung in den letzten fünf Jahren in die Kinderbetreuung investiert. Ambitioniert soll es, wenn man Anton Lang (SPÖ) fragt, auch weitergehen: Leistbares Wohnen und eine Politik, auf die man sich verlassen kann, stehen ganz oben auf Langs Agenda. Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl möchten er und die SPÖ nicht wie andere Bewerber noch lauter schreien, sondern sich darauf konzentrieren, was die Steirerinnen und Steirer wirklich beschäftigt
Die Wohnkosten sind explodiert und die Arbeitsplätze in vielen Branchen in Gefahr. Während der von Korruptionsaffären gebeutelte Mario Kunasek (FPÖ) und Noch-Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) im Landtagswahlkampf ein Pseudo-Duell auf den 1. Platz ausgerufen haben, arbeitet der derzeitige Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang (SPÖ) unbeirrt für die Menschen weiter.
In den nächsten sechs Jahren sollen drei Viertel der steirischen Kinderbetreuungsplätze Vollzeit-tauglich sein. Ein Programm, das maßgeblich eine rote Handschrift trägt. Mit 310 Millionen Euro, die die rot-schwarze Landesregierung bisher schon investiert hat, zeichnen sich nun schon nächste Schritte ab. Warum das für die Sozialdemokraten so eine Priorität hat? Nur, wer sein Kind gut versorgt weiß, kann einem Vollzeit-Job nachgehen und ein stabiles Einkommen haben.
Aber auch bei fehlenden Deutschkenntnissen vieler Kinder will Anton Lang weiterhin mit Bedacht handeln, statt auf Populismus zu setzen. So schlägt er ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr vor, damit kein Kind Probleme mit der deutschen Sprache hat. So könnten auch die Volksschulen besser im Stoff vorankommen und allen Kindern eine gute Grundbildung ermöglichen.
Aber nicht nur bei der Kinderbetreuung lässt sich ein Schritt in die richtige Richtung aus den letzten fünf Jahren ableiten. Auch beim Thema Wohnen verzeichnet die scheidende steirische Landesregierung eine positive Bilanz. So sprangen 11.000 günstigere Wohnungen für die Steirerinnen und Steirer heraus. Möglich machte das die Wohnbaureform, die 20.000 Menschen in der Steiermark unterstützte.
Was passiert, sobald nur schwarz-blau regieren, zeigt ein Blick nach Niederösterreich. Dort strichen die niederösterreichische Landeschefin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und ihr blauer Vize Udo Landbauer (FPÖ) etwa zur gleichen Zeit die Wohnbauförderung gänzlich. Während im einen Bundesland Gelder direkt für die Menschen bereitgestellt werden konnten, schauen sie in anderen durch die Finger.
Auch am kürzlich stattgefundenen Landesparteitag der SPÖ bekräftigte der rote Vorsitzende, Anton Lang, nochmal seine Anliegen. Er wolle sich nicht in Schrei-Duellen oder Populismus-Debatten matchen. Er möchte für die Steirerinnen und Steirer auch weiterhin besonnene und verlässliche Politik machen.
In knapp einem Monat ist es dann so weit. In der SPÖ ist man sich sicher, dass rote Überraschungen nicht ausgeschlossen sind.
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