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Investitionen in Zukunftstechnologien, abgesicherte Arbeitsplätze und ein Umfeld, in dem sich neue Unternehmen gern ansiedeln – so lässt sich das Programm punkto Wirtschaft von Dietmar Prammer und der SPÖ Oberösterreich kurz zusammen. Der Standort Linz soll dem Bürgermeister-Kandidaten zufolge noch attraktiver werden: Bildung und Hightech-Errungenschaften wie etwa grüner Wasserstoff sollen dazu beitragen.
Am Sonntag wählt Linz einen neuen Bürgermeister. Favorit ist aktuell Dietmar Prammer von den Sozialdemokraten. Er ist mit seiner Partei zusammengetreten, um ein Wirtschaftsprogramm für das kommende Jahr und darüber hinaus zu beschließen. Der Fokus liegt dabei auf dem Wirtschaftsstandort Linz. Mit Investitionen in zukunftsträchtige Technologien wie grünem Wasserstoff soll der Standort langfristig noch attraktiver werden. Bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue entstehen zu lassen – das heften sich Prammer und die SPÖ für Linz naturgemäß auf die Fahnen.
Innovation und soziale Verantwortung müssen Hand in Hand gehen. Ein ausschlaggebender Faktor dafür ist der Bildungsbereich. Der Bau der Linzer Digitaluniversität sorgte zuletzt zwar für Schlagzeilen, dennoch soll die Digital-Uni den Standort Linz für angehende Studis und vor allem auch für die Wirtschaft nochmals attraktiver machen. IT und Technik stehen hier künftig im Vordergrund. Vorerst sollen Post-Doc-Studiengänge angeboten werden. Im Herbst 2025 sollen der erste Masterstudiengang, in weiterer Folge dann auch Bachelorstudiengänge starten, so Stefanie Lindstaedt, die Gründungspräsidentin der Digitaluni Linz.
Die schwarz-blaue Landesregierung hat das Projekt ursprünglich auf einer Grünfläche geplant. Nach einer desaströsen Umweltverträglichkeitsprüfung und Bürger-Protesten stoppte Dietmar Prammer das Projekt, an dem auch die schwarz-grüne Bundesregierung mitwirkte. Nun so stellt er es sich für die moderne Industriestadt vor, soll die Uni auf einer bereits versiegelten Fläche entstehen.
Gemeinsam mit der Linzer Industrie wollen die Roten neben Bildungsstätten auch in zukunftsträchtige Technologien investieren. Ganz vorn mit dabei ist zum Beispiel der Ausbau von Lichtbogenöfen – diese verwenden im Gegensatz zu Hochöfen Strom statt Kohle oder anderen fossilen Brennstoffen.
In Kombination mit „grünem Wasserstoff” sollen diese dann nahezu emissionsfrei betrieben werden. Ein Meilenstein für eine Industriestadt wie Linz. Solche Lichtbogenöfen können den CO₂-Ausstoß von Betrieben um knapp ein Drittel senken, heißt es etwa auf der Webseite der Voestalpine.
„Die Förderung von „Green-Hydrogen“, also grünem Wasserstoff, und die Sicherstellung leistbarer Energiepreise sind Schlüsselelemente einer nachhaltigen Wirtschaft”, schließt der Bürgermeister-Kanditat, Dietmar Prammer, ab.
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