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Landesregierung investiert 180 Mio. in die Gesundheit der Burgenländerinnen & Burgenländer

“Jedem Burgenländer sein Spital”, so lässt sich die Gesundheitsstrategie der burgenländischen Landesregierung zusammenfassen. Bis 2025 will Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mehr als 180 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung im Burgenland investieren. Die Krankenhausstandorte bleiben gesichert. Und auch die flächendeckende Versorgung mit Hausärztinnen und Hausärzten will man garantieren.

180 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung und zusätzliche 50 Millionen Euro für die nächsten Abschnitte des Neubaus des Krankenhauses Oberwart. So viel Geld will man im Zuge des „Regionalen Strukturplans Gesundheit“  bis 2025 im Burgenland in die Hand nehmen. Das kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil vergangene Woche gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Burgenländischen Krankenanstalten- Ges.m.b.H KRAGES Hubert Eisl und Robert Maurer, dem Direktor des Krankenhauses Barmherzige Brüder in Eisenstadt. Die Basisversorgung bleibt in allen Spitälern erhalten. Eisenstadt und Oberwart sollen zu Schwerpunktkrankenhäuser ausgebaut werden und auch in den restlichen drei der fünf Krankenhäuser werden neue Fachbereiche installiert.

Zusammenarbeit zwischen Spitälern forciert

Zu den Neuerungen an den einzelnen Spitalsstandorten kommt erstmals auch eine standort- und betreiberübergreifende Zusammenarbeit von KRAGES und Barmherzigen Brüdern. Die HNO-Abteilung in Eisenstadt und Oberwart soll von einer gemeinsamen Abteilungsleitung geführt werden. Die KRAGES plant auch eine engere organisatorische Verschränkung. So sollen die drei Häuser (Operpullendorft, Oberwart und Güssing) im Mittel- und Südburgenland künftig stärker zusammenarbeiten.

So soll die Gesundheitsversorgung an den einzelnen Standorten weiterentwickelt werden:

KH Eisenstadt 

Das Krankenhaus Eisenstadt soll künftig als Schwerpunktspital für das Nordburgenland fungieren und folgende Bereiche übernehmen:

      • Die Akut- und Notfallversorgung des Nordburgenlands
      • Den Ausbau der Psychatrie und damit die akute Gesundheitsversorgung des gesamten Burgenlandes in diesem Fachbereich
      • Den Intensivbereich für Kinder und Jugendliche
      • Eine Erweiterung der Neurologie

Zusätzlich wird der Fachbereich für HNO (Hals-, Nasen- und Ohren) am KH Eisenstadt und auch am KH Oberwart zum Schwerpunktbereich.

KH Kittsee

In Kittsee bleiben die Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie, Intensivmedizin und Urologie bestehen. Hinzu kommt die Akutgeriatrie und Remobilisation. Das ist jener Fachbereich, der sich speziell an ältere Patientinnen und Patienten richtet.

 KH Oberpullendorf

Im Krankenhaus Oberpullendorf will man über die Basisversorgung hinaus ausbauen. Medizinisch neu ist in Oberpullendorf das Schwerpunktangebot in der Augenheilkunde. Bestehen bleiben:

      • Die Geburtenstation
      • Die gynäkologische Versorgung in Ambulanzen und operative Eingriffe s
      • Das Institut für Kinderwunsch

KH Oberwart

Das Spital in Oberwart ist das Schwerpunktspital für das Südburgenland. Seit Mai 2020 läuft der Umbau. Er soll nächstes Jahr neben dem aktuellen Gebäude fertig gestellt werden. Der Probebetrieb soll mit 2024 starten. Dann erfolgt der Umzug und damit der reguläre Patientenbetrieb.

Neu ist:

      • Die moderne Roboter-Chirurgie
      • Das Herzkatheter-Labor
      • Die gemeinsame HNO-Abteilung mit dem KH Eisenstadt

KH Güssung

In Güssing bleiben die Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin bestehen. Die Orthopädie, Traumatologie und die Augen-Tagesklinik bleiben auch erhalten.
Genau wie in Kittsee wird auch hier die Akutgeriatrie und Remobilisation für ältere Patient:innen ausgebaut. Hinzu kommt ein Fokus auf

      • Hüft- und Kniegelenks-Prothesen
      • Und Rheumaerkrankungen

Investitionsoffensive in burgenländische Gesundheit

Die Gesundheitsversorgung soll durch die fünf Spitalsstandorte gesichert werden. Die Spitäler werden modernisiert und durch zusätzliche Spezialambulanzen erweitert. Eine zusätzliche Umfrage unter allen Burgenländerinnen und Burgenländern soll Schlüsse über die Zufriedenheit mit der derzeitigen Gesundheitsversorgung zulassen. Darin will man auch mögliche Vorschläge seitens der Bevölkerung für die Weiterentwicklungen nach 2025 einholen.

 

 

 

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